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Dienstag, 12. Mai 2020, 21:15

Aktuelle modifizierte Empfehlungen des DTTB für Training in Corona-Zeiten

Der folgende Text ist der Mytischtennis-News-Seite leicht gekürzt entnommen und dient der Diskussion:


DTTB legt neues Hygienekonzept für Vereine vor


12.05.2020 - Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein haben
als erste Bundesländer die Wiedereröffnung von Sporthallen bestätigt.
In Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund legen der DTTB und
seine 18 Landesverbände wie angekündigt nun ein überarbeitetes Schutz-
und Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland vor, um den
Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb unter Berücksichtigung von
Hygiene- und Abstandsregeln zu ermöglichen.


Seit Montag dürfen die Hallen in einigen Teilen Deutschlands wieder aufgeschlossen werden. Der WTTV
informierte bereits am vergangenen Wochenende in einer Auflistung
darüber, unter welchen Umständen der Sport in Zeiten der Coronakrise
unter geschlossenem Dach künftig ausgeübt werden kann.

Absprachen mit Trägern der Hallen notwendig

Verantwortlich für die Öffnung sind letztlich die Träger der
Sporthallen; in den meisten Fällen sind dies Landkreise, Städte und
Gemeinden. Die Vereine sollten sich vorab mit den entsprechenden Trägern
in Verbindung setzen und die Voraussetzungen für die Öffnung des
jeweiligen Spielorts für den eigenen Verein erfragen. Ggf. werden die
Klubs von den Behörden dazu aufgefordert, ein Hygienekonzept vorzulegen
bzw. auszuarbeiten. Das Schutz- und Handlungskonzept des DTTB und seiner
Landesverbände kann als Grundlage hierfür dienen.

Das ausführliche Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland finden Sie hier.

Mindestens 1,5 Meter Abstand halten:

  • Tischtennis ist mit Ausnahme des Doppels ein Individualsport und
    gehört nicht zu den Kontakt-Sportarten. Es spielen nie mehr als zwei
    Personen an einem Tisch. Auf Doppel oder Rundlauf sowie andere Spiel-
    und Übungsformen, die mit mehreren Personen auf einer Tischseite
    durchgeführt werden, wird verzichtet.
  • Trainingspartner oder Wettkampfgegner, die sich am Tisch gegenüber
    stehen, sind durch den Tisch, also mindestens 2,74 Meter (Länge des
    Tisches), voneinander getrennt.
  • In Abhängigkeit von der jeweiligen Örtlichkeit sind Regelungen für
    den Zutritt zur jeweiligen Örtlichkeit zu treffen und entsprechend zu
    kennzeichnen. Ziel dieser Regelungen ist die Wahrung eines Abstandes von
    1,5 Metern auch beim Ein- und Ausgang.
  • Die Tische sind durch geeignete Maßnahmen zu trennen. Zur Abgrenzung
    mehrerer Tische werden Tischtennis-Umrandungen oder, wenn diese nicht
    vorhanden sind, andere geeignete Gegenstände genutzt. Bei Hallen mit
    Trennvorhängen sollte man auch zusätzlich diese nutzen.
  • Zwischen zwei Tischbelegungen wird jeweils eine mehrminütige Pause
    eingeplant, um einen kontaktlosen Wechsel am Tisch zu ermöglichen.
  • Die Spieler*innen verzichten auf Händeschütteln oder andere Begrüßungsrituale mit Kontakt, um das Abstandsgebot einzuhalten.
  • Der Seitenwechsel erfolgt im Uhrzeigersinn um den Tisch herum.
  • Auch während Spielpausen ist der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.
  • Trainer*innen und ggf. Betreuer*innen halten Abstand, stehen
    grundsätzlich außerhalb der Abgrenzungen, und führen keine
    Bewegungskorrekturen/Hilfestellungen mit Körperkontakt durch. Kann der
    Abstand ausnahmsweise (z. B. Verletzung eines Spielers/einer Spielerin)
    nicht eingehalten werden, tragen Trainer*innen und ggf. Betreuer*innen
    einen Mund-Nase-Schutz.
  • optionaler Hinweis: Die Spieler*innen bleiben auf ihrer Tischseite. Es erfolgt kein Seitenwechsel.

Hygienemaßnahmen umsetzen:

  • Trainer*innen und Spieler*innen waschen sich vor und nach dem Aufbau
    der Tischtennistische und Abtrennungen die Hände. Nach jeder
    Trainingseinheit sind die Tischoberflächen, die Tischsicherungen und die
    Tischkanten zu reinigen.
  • Häufig übliche Handlungen wie Anhauchen des Balles oder Abwischen
    des Handschweißes am Tisch sollen unterlassen werden. Für das Abtrocknen
    von Ball, Schläger oder Schweiß ist ein eigenes Handtuch zu benutzen.
  • Beim Tischtennis in der Halle oder anderen Innenräumen wird
    jederzeit eine gute Belüftung des Spielortes gewährleistet. Dies sollte
    bspw. durch Stoßlüften in Spielpausen oder Öffnen zusätzlicher Ausgänge
    ergänzt werden.
  • Umkleideräume und Duschen werden nicht genutzt, d. h. die
    Spieler*innen, Trainer*innen und Schiedsrichter*innen kommen bereits
    umgezogen in die Sportstätte. Die Hallenschuhe werden in der Halle oder
    anderen Innenräumen angezogen.
  • Sofern die Toiletten und Waschbecken seitens des Hallen-Betreibers
    bzw. des Vereins zur Nutzung freigegeben werden, sind diese regelmäßig
    zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Es darf sich jeweils nur eine Person
    in den Sanitärräumen aufhalten.
  • Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel sind für alle Bereiche in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen
  • optionale Hinweise: Jede/r Spieler*in bringt seine
    eigenen Tischtennisbälle mit, die vorher gut sichtbar gekennzeichnet
    worden sind, und nimmt während des Trainings nur die eigenen Bälle in
    die Hand. Das heißt auch, jede/r Spieler*in schlägt nur mit den eigenen
    Bällen auf. Der Kontakt fremder Bälle mit der Hand kann dadurch
    ausgeschlossen werden.
  • Die beiden Spielpartner*innen können im gegenseitigen Einvernehmen
    auch farblich unterschiedliche Bälle nutzen (z. B. weiß und orange).
  • Fremde Bälle werden mit dem Fuß oder dem Schläger zum/r Mitspieler*in gespielt.
  • Alternativ dazu kann man die Bälle regelmäßig reinigen.

Rahmenbedingungen klären!

  • Jeder Verein bzw. Träger eines Stützpunktes benennt eine/n
    Hygiene-Beauftragte/n, der/die als Ansprechpartner*in für alle Fragen
    rund um die Corona-Thematik dient und die Einhaltung der Maßnahmen des
    Schutz- und Handlungskonzeptes überwacht.
  • Nur symptomfreie Personen dürfen sich in der Sportstätte aufhalten.
    Wer Symptome für akute Atemwegserkrankungen wie Husten, Fieber,
    Muskelschmerzen, Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns, Durchfall
    oder Übelkeit aufweist, darf die jeweilige Sportstätte nicht betreten
    und sollte telefonisch bzw. per Mail einen Arzt/eine Ärztin
    kontaktieren. Ausnahmen sind nur für Personen mit bekannten
    Grunderkrankungen wie bspw. Asthma zulässig.
  • Personen, die einer Covid-19-Risikogruppe angehören, müssen die
    erforderliche Risikoabwägung selbst treffen. Der Deutsche
    Tischtennis-Bund empfiehlt allen Personen, die einer
    Covid-19-Risikogruppe angehören, nur nach vorheriger Konsultation eines
    Arztes/einer Ärztin an Training oder Wettkampf teilzunehmen.
  • In der jeweiligen Sportstätte oder sonstigen Spielanlage sind die
    zentralen Maßnahmen auszuhängen. Der/Die Hygiene-Beauftragte informiert
    zudem die Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen,
    Funktionäre und alle anderen Beteiligten über das Schutz- und
    Handlungskonzept und die konkrete Umsetzung durch den jeweiligen Verein
    bzw. Träger eines Stützpunktes.
  • Zur Kontaktnachverfolgung im Falle einer später festgestellten
    Infektion sind die Namen der anwesenden Personen geeignet zu
    dokumentieren. Diese Empfehlung entfällt für alle Personen, die die
    Tracing-App einsetzen, sobald diese Tracing-App verfügbar ist.


Zusätzliche Maßnahmen für das Hallen-Training:

  • Die Zahl der Personen, die sich maximal auf einer bestimmten
    Hallenfläche aufhalten dürfen, kann behördlich begrenzt werden. Von
    daher müssen sich alle Spieler beim Trainer oder dem
    Hygiene-Beauftragten für ein Training anmelden.
  • Vom Trainer oder dem Hygiene-Beauftragten ist ein Tisch-Vergabeplan
    mit festen Paarungen für einen bestimmten Zeitraum zu erstellen. Der
    Tisch-Vergabeplan dient der Einhaltung der maximalen Personenzahl sowie
    in einem Infektionsfall der Dokumentation, wer mit wem direkten Kontakt
    hatte.
  • Die Halle darf nur von den Personen betreten werden, die aktiv als Trainer*innen oder Spieler*innen am Training beteiligt sind.
  • Eltern dürfen ihre Kinder in die Sporthalle bringen, müssen die
    Halle jedoch wieder verlassen, sobald die Kinder dem Trainer übergeben
    wurden. Während des Trainings dürfen sich Eltern oder andere
    Begleitpersonen nicht in der Sporthalle aufhalten.
  • Die maximale Zahl der Tische ist abhängig von den behördlichen
    Vorgaben zur maximalen Personenzahl bezogen auf eine bestimmte Fläche.
    Innerhalb dieser Vorgaben gelten ca. 5 x 10 Meter pro Tisch als
    Richtmaß, was ca. 50 qm für zwei Personen entspricht.
  • Bei einem Einzeltraining darf der/die Trainer*in mit dem/der
    Spieler*in Balleimer-/ Robotertraining machen. Dabei ist in jedem Fall
    ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Trainer*in und Spieler*in
    durchgängig einzuhalten. Der/Die Spieler*in fasst die Bälle nicht an,
    die Bälle werden mit einem Netz gesammelt. Diese Spielbox ist so
    abzutrennen, dass die Bälle innerhalb der Spielbox verbleiben.
  • Nach Ablauf ihrer jeweiligen Trainingszeit reinigen Spieler*innen
    bzw. Trainer*innen die Tischoberflächen, die Tischsicherungen und die
    Tischkanten, die Bälle und die Schläger sowie ihre Hände und verlassen
    dann unmittelbar die Sporthalle.
  • Sofern die Tische und Abtrennungen wieder abgebaut werden müssen,
    waschen sich Spieler*innen und Trainer*innen vor und nach dem Abbau die
    Hände.

Zusätzliche Maßnahmen für den Wettkampf

  • Die Richtlinien für die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs der
    Spielzeit 2020/2021 (Start August 2020) werden aktuell noch erarbeitet
    und rechtzeitig ergänzt.

(DTTB)

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Donnerstag, 14. Mai 2020, 10:32

viel Aufwand für max. 3-4 Tische und max. 1 Stunde Spielzeit pro Teilnehmer.
Es dürfen auch nur die Spielenden erscheinen, immer fester, vorangemeldeter Spielpartner...
Man braucht einen Beauftragten.

Ob sich das lohnt?
Hört sich an wie 1 Stunde Hofgang im Knast.

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Freitag, 15. Mai 2020, 11:22

Wie Wolf-Dieters Überschrift schon zu entnehmen ist, handelt es sich um "Empfehlungen" des DTTB.
Momentan glaubt leider jeder Sport-, Verbands- oder Kommunalfunktionär den Menschen einen bunten Strauß selbst ausgedachter "Empfehlungen" für den "Lockdown" mit an die Hand geben zu müssen.
Ich glaube das tut es nicht wirklich Not, jedem Bürger sollte die Fähigkeit selbst zu entscheiden wie er sich schützen möchte zugestanden werden.
Daher meine Empfehlung : Wir gehen zurück in den Verein und spielen einfach weiter Tischtennis wie vorher auch !
Wem das momentan noch zu gefährlich ist, würde ich empfehlen den Wiedereinstieg in den Sportalltag noch etwas zu verschieben.